Über mich

Tja….was gibt es nun über mich zu sagen?
Ich muss zugeben, dass die Gestaltung dieser Seite mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat.

Zunächst dachte ich an eine Art Lebenslauf, kam aber wieder von dem Gedanken ab, weil ich befürchtete, Dich mit allzu langatmigem Gewäsch und Unwesentlichem zu langweilen.

Also wollte ich die Thematik begrenzen und der nächste Gedanke war dann ein spiritueller Lebenslauf. Das allerdings stellte sich schnell als nicht besonders eingrenzend heraus, wo ich doch glaube, dass unser spirituelles Leben mindestens mit unserer Geburt, wenn nicht sogar davor beginnt.

Als Neugeborene haben wir alles, was wir für unser spirituelles Leben benötigen: Weisheit, Klarsicht, ganzheitliche Wahrnehmung und Vieles mehr.

Erinnerst Du Dich noch daran, dass Du Gespräche führtest, mit Pflanzen, Tieren, Bauklötzen und derlei mehr?
Erinnerst Du Dich daran, dass Du viel mehr wahrnehmen konntest, als Du den Erwachsenen begreiflich machen konntest?
Erinnerst Du Dich vielleicht auch an spirituelle Begleiter?

Da beginnt der spirituelle Lebenslauf!

Die Anpassung an die gesellschaftlichen Anforderungen, die Erziehung und auch diverse schmerzhafte Erfahrungen und Prozesse lehren uns erst, diese Fähigkeiten beiseite zu legen und in den meisten Fällen leider auch zu vergessen.

Meine Fähigkeiten verschwanden, bzw. ich vergaß sie etwa mit Beginn der Pubertät.
Danach wurde ich, wie diese Gesellschaft mich gerne wollte: ich war klug, eine gute Schülerin, mit guten sozialen Verhaltensweisen, machte ein tolles Abitur, ging studieren und begann meinen Berufsweg.

So wollte „man“ mich haben und ich vergaß, dass ich auch anders war. Schlimmer noch, ich war plötzlich der Meinung, dass ich eben genauso sein muss und dass alles, was in mir ist und nicht diesem gesellschaftlichen Diktat entsprach, verschwinden musste.

Bei mir fand dieses scheinbare Idyll ein jähes Ende, als ich 2005 nach Burnout und Mobbing ganz unten landete.

Während eines Klinikaufenthaltes begann ich mich zu erinnern, dass da noch mehr in mir war. Und in dieser Zeit tauchten alte Begleiter wieder auf und unterstützten mich in meinem Weg, zurück zu meinem wahren Ich.

Ich begann mich mit Schamanismus und Magie zu beschäftigen, besuchte Seminare, erlernte die schamanischen Techniken und wendete sie für mich an. Auf meinem Weg traf ich viele sehr kluge und begabte Leute, die mir immer wieder auch Hilfe zukommen ließen und zum Teil heute wichtige Freunde sind. Und langsam, in jahrelanger Kleinarbeit, fand ich den Weg zu mir und meinem wahren Ich zurück.

Und eines ist klar: nie wieder möchte ich meine Fähigkeiten, meine Lehrer, meine Begleiter und die schamanische Arbeit missen!