Den Kontakt verlieren

DEN KONTAKT VERLIEREN (15.11.2005)

Ich stehe draußen, frierend,
und drücke meine Nase an die Fensterscheibe,
um die warme, liebevolle Atmosphäre drinnen zu sehen.

Ich weiß es nicht, ich kann mich nicht erinnern.

Alles was ich weiß ist, dass ich den Kontakt verloren habe
und dass ich mich nach der warmen und tröstenden
Umgebung von Partnern und Gefährten sehne.

Langsam und leise wirbeln die Schneeflocken um mich herum,
lassen sich nieder auf dem Boden, meinen Händen, meinem Kopf, meiner Seele.

Sie schmelzen zu Wassertropfen auf der Oberfläche meiner Haut,
entziehen meinem Körper die Wärme und die Emotionen,
nur um zu Eisnadeln zu werden, die in meine Haut und mein Herz schneiden und stechen.

Mein Herz erstarrt in Kälte und Angst
unfähig, die Arme auszubreiten und um Hilfe zu bitten.

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