Meinen Ahnen

Ich unterteile meine Ahnen in physische und spirituelle Ahnen, wobei es bei diesen Gruppen auch Schnittstellen gibt.

Ganz am Anfang einer jeden Ahnenreihe sehe ich die Muttergöttin an, die in vielen Kulturen verehrt wurde und wird. Meine ganz persönliche Lieblingsgöttin ist da die „sleeping lady“ von Malta.

 

 

Unter meinen physischen Ahnen befinden sich eine Reihe interessanter Charaktere und auch ein paar, besonders in Hamburg, bekannte Namen.
Am nächsten steht mir hier aber meine Ur-Großmutter Ellen Wittber, geborene Jacobson. Sie kam aus Schweden und ist schätzungsweise 1865 geboren.

Ich meine mich zu erinnern, dass mir berichtet wurde, dass sie mit 17 Jahren nach Deutschland in die Ehe kam. Alleine das finde ich schon ungeheuer mutig! Meine Mutter berichtete mir noch als erwachsene Frau sichtlich beeindruckt und hinter vorgehaltener Hand, sie habe gigantische Unterröcke getragen, aus denen sie, aus kleinen eingenähten Taschen allerlei Nützlichkeiten hervor „zauberte“, wenn sie benötigt wurden. Dazu gehörten wohl so profane Dinge wie Nadel und Faden und Sicherheitsnadeln, aber auch einige eher ungewöhnliche Dinge, wie Münzen, Steine und Dinge, über die man besser nicht sprach.

Sie bildet das Bindeglied zu meinen spirituellen Ahnen, einem Volk der Sámi.
Schon seit ich denken kann habe ich eine irgendwie „heimatliche“ Bindung zu den nordischen Ländern.
Interessanterweise scheint nicht nur mir das so zu gehen, denn mein Bruder war mit einer Karelierin verheiratet, die leider viel zu früh verstarb und seine Kinder pflegen zum großen Teil weiterhin die Liebe zu der finnischen Kultur.

Ein Volk der Sámi nahm mich vor Jahren während einer schamanischen Reise in seine Reihen auf und ist seither auch regelmäßig um mich. Durch sie veranlasst, baue ich meine Verbindung zu den nordischen Völkern, den dortigen Naturwesen und Schamanen (Noaidi) stetig aus.

Früher dachte ich, ich hätte überhaupt keinen Kontakt zu meinen Ahnen.

Mit der Zeit und einem Seminar bei Varuna lernte ich jedoch, dass mir der Kontakt, das Leben, der Austausch mit ihnen so selbstverständlich ist, dass es mir gar nicht mehr auffällt. Um also den Umgang mit meinen Ahnen bewusster zu machen, richtete ich einen Ahnenaltar ein. Diesen besuche ich nun jeden Tag und schon sind die Prozesse mir bewusster.

Meine Ahnen rücken mir von Jahr zu Jahr näher. Kann es sein, dass das so weiter geht, bis zu dem Zeitpunkt, wo ich wieder bei Ihnen bin?

2 Antworten auf Meinen Ahnen

  1. LaLeona sagt:

    Ich finde es sehr schön daß Du Deine Wurzeln gefunden hast. Es ist wichtig für das Leben und den Weg den Du gehst.
    Ein Teil meiner Ahnen liegt im Norden, der andere Teil liegt weit im Osten.
    Ja, das geht weiter bis jeder Mensch wieder bei seinen Ahnen ist.

    LaLeona

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